Das Programm

Programm im Jahr 2010

Die Teilnahme an den ausgeschriebenen Workshops und Seminaren ist für die MitarbeiterInnen und Ehrenamtlichen der Einrichtungen der Paul Gerhardt Diakonie e.V., Berlin und Wittenberg kostenfrei. Etwaige anfallende Kosten für Seminare, Verpflegung und ggfs. Übernachtung werden durch die Paul Gerhardt Diakonie - Akademie übernommen. Die Fragestellung der Fahrtkosten bitten wir Sie, mit Ihren Geschäftsführern zu klären.

Für die Mitarbeitenden des Altmarkklinikums werden mit der dortigen Geschäftsführung gesonderte Vereinbarungen getroffen.

I. Führung

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Professionell und werteorientiert führen - interdisziplinäre Workshops für Chefärzte, Leitungen der Service Center, Verwaltungsleitungen, obere Leitungsebenen Pflege

10 Fortbildungspunkte
(je Seminar)
Professionelle Führung unter konstruktivem Einbezug von Werten auf allen Ebenen weiter zu entwickeln, stellt angesichts der steigenden Anforderungen für die PGD eine besondere Chance dar. Auf der Grundlage übertragbarer Praxis- und Beratungserfahrungen und ergänzt durch Sachinformationen zu einem modernen Rollenkonzept guter Führungsarbeit können eigenes Führungshandeln refl ektiert, zentrale Führungsthemen des Alltags behandelt, Kontexte aufgeklärt und neue Lösungswege erprobt werden.

Referent/en:Peter Hülscher
Termin/e:17.-18.06.2010 (Nr.1)
05.11.2010 (Nr.2)[EKH]
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Neu in Führungsverantwortung

8 Fortbildungspunkte
Das Angebot für MitarbeiterInnen in neuer Führungsrolle: Orientierung in der neuen Rolle finden; das eigene Führungsverständnis klären; den Mitarbeitern Halt und Orientierung geben; Führungsinstrumente und -aufgaben reflektieren und professionell anwenden; delegieren, anerkennen und motivieren.

Referent/en:Prof. Valentina Speidel
Termin/e:18.-19.10.2010 (Nr.3)
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Medizin und Ökonomie - Grundlagen wirksamer Steuerung für Chefärztinnen und Chefärzte

Ärzte in Führungsverantwortung benötigen heute verstärkt Grundkenntnisse zum "Wirtschaftsbetrieb Krankenhaus", um eine wirksame Steuerung des eigenen medizinischen Verantwortungsbereichs zu ermöglichen.
Im Vordergrund des auf 2 Tage verteilten Workshops stehen Grundlagen der Krankenhausfinanzierung und betriebswirtschaftliche Grundlagen, Planungs- und Steuerungssysteme und Erfolgsgrößen - und die Klärung damit zusammenhängender Praxisfragen im Zusammenhang unseres Unternehmens.
Tag 1 Thema: "Krankenhaus, Rahmenbedingungen und ökonomische Steuerung" - vermittelt in diesem Sinne ökonomische Grundlagen im Dialog mit den praktischen Fragestellungen der Chefärzte.
Tag 2 Thema: "Von der Strategie zur Steuerung des konkreten Leistungsgeschehens" - konkretisiert und diskutiert die Planungs- und Steuerungssysteme der PGD in ihrer Relevanz für die chefärztliche Steuerung - vor dem Hintergrund der mit der neuen "Strategie 2015" der PGD einher gehenden Umsetzungsperspektiven.

Referent/en:Tag 1: Georg Buschner, N.N.
Tag 2: Andreas Mörsberger, PD Dr. Lutz Fritsche,
Moderation: Peter Hülscher
Termin/e:Tag 1: 18.06.2010 [EKH]
Tag 2: 02.07.2010 [EKH] (Nr. 4)
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Führungskräfte in der Pflege - Führungsverantwortung im Spannungsfeld von Ökonomie und Ethik

10 Fortbildungspunkte
Freude am Führen! Professionelle Führung in einem diakonischen Arbeitsumfeld, das qualifizierte Arbeit mit Menschen erwartet und in dem gleichzeitig der ökonomische Anspannungsgrad weiter steigt, kann nur gelingen, wenn die Spannungsfelder zwischen christlichen Werten, fachlichen und ökonomischen Anforderungen reflektiert und praxisbezogen balanciert werden. Dieser Workshop nimmt die täglichen Spannungserfahrungen auf, vermittelt Grundlagen zu ihrem Verständnis, bietet Beispiele und Modelle ethischer Entscheidungsfindung und zeigt Wege auf, wie sich heute Ökonomie und Werteorientierung im Führungsverständnis verbinden können.

Referent/en:Prof. PD Dr. Barbara Städtler-Mach
Termin/e:05.-06.07.2010 (Nr.5)
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Erfolgreiche Gesprächsführung in kritischen Führungssituationen

9 Fortbildungspunkte
(je Seminar)
Motivierte und gut qualifizierte Mitarbeitende sind Erfolgsfaktor für die PGD. Professionelle wertegestützte Mitarbeiterführung beinhaltet deshalb die Aufgabe, auch über kritische Aspekte des Arbeitsverhaltens des Mitarbeitenden offen zu sprechen, gleichzeitig Orientierung zu geben und die Wertschätzung für die Person des Mitarbeitenden zu wahren. Der Workshop beinhaltet - unter Aufnahme der Erfahrungen der Teilnehmenden - Fragen der Grundhaltung im Umgang mit Mitarbeitenden, Aspekte der strategischen Gesprächsvorbereitung und der inneren Haltung, der gesprächspsychologischen Grundlagen, Wege der aktiven Gesprächsgestaltung und Interventionsmöglichkeiten in schwierigen Führungssituationen und Konflikten.

Referent/en:Christa Klemm;
Renate Rieger
Termin/e:Rieger: 27.-28.04.2010 (Nr.6)
Klemm: 11.-12.11.2010 (Nr.7)
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Mitarbeiterjahresgespräche professionell führen

10 Fortbildungspunkte
(je Seminar)
Mitarbeiterjahresgespräche gehören zu den grundlegenden Instrumenten moderner Mitarbeiterführung. Beabsichtigt ist, MJGs nach einer Pilotphase als systematisches Instrument der PGD zu etablieren. Der Workshop behandelt u.a. die Themen: Grundlagen der Jahresgespräche, effiziente Vorbereitung, Gestaltung des äußeren Rahmens, Einstieg und Ablauf des Gesprächs; das Instrument des Gesprächsleitfadens, Methoden der erfolgreichen Gesprächsführung.

Referent/en:Elisabeth Fernkorn,
Ulrich Ahnert,
ggf. Maren Nietzschmann,
ggf. Berit Schulze
Termin/e:Fernkorn: 19.-20.01.2010
(für ELK, Nr.8)
Ahnert: 21.-22.01.2010
(für ELK, Nr.9)
Ahnert: 22.-23.07.2010 (Nr.10)
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Interdisziplinäre Kooperation im Klinikdirektorium - Teamcoaching-Angebot

10 Fortbildungspunkte
Ärztlicher Direktor und Pflegedirektorin unterstützen mit ihren eigenen Verantwortlichkeiten und Zuständigkeiten den Geschäftsführer in der Führung und Steuerung des Krankenhauses. Angesichts wachsender Anforderungen ist die professionelle Stärkung der interdisziplinären Kooperation in bestimmten Phasen und Aufgabenstellungen der Gremienarbeit auch für die Direktoriumsebene ein Angebot der Akademie.

Referent/en:Peter Hülscher
Termin/e:Auf Anfrage (Nr.11)
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Arbeitsrecht für Führungskräfte in der Diakonie:
Aktuelle Grundlagen und Anwendungssituationen

8 Fortbildungspunkte
Führungskräfte auf allen Ebenen benötigen grundlegende Kenntnisse im Arbeitsrecht diakonischer Unternehmen auf aktuellem Stand. Themen wie: Einstellung, Befristung, Rechte und Pflichten im Arbeitsverhältnis, Direktionsrecht, Um- und Versetzung, disziplinarische Maßnahmen, Fehlzeiten, mitarbeitervertretungsrechtliche Aspekte werden durch den Autor eines Standardwerks zum diakonischen Arbeitsrecht grundlegend vermittelt und an Praxisbeispielen aufbereitet.

Referent/en:Dr. Utz Aeneas Andelewski
Termin/e:04.06.2010 (Nr.12) [EKH]
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Führungskräftetagungen Pflege (EKH, ELI, ELK, EWK, MLK, PGG)

8 Fortbildungspunkte
(je Seminar)
Die Pflegedirektorinnen der PGD richten ihre jährliche Führungskräftetagung in 2010 jeweils in der Paul Gerhardt Diakonie - Akademie in Wittenberg aus.

Referent/en:Marita Warner (für EWK),
weitere ReferentInnen werden mit den Einrichtungen festgelegt.
Termin/e:Nach Vereinbarung; EKH (Nr.13), ELI (Nr.14), ELK (Nr.15), EWK (Nr.16), MLK (Nr.17), PGG (Nr.18)
Anmerkung:Termine, Themen und Referenten nach Absprache
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Prozessmanagement / Veränderungsmanagement / Arbeitsorganisation in der Pflege - für Führungskräfte der Pflege des MLK

Pilotveranstaltung

10 Fortbildungspunkte
Thema der Fortbildung sind Grundlagen und konkrete Strategien des Prozess- und Veränderungsmanagements in Leitungspositionen. Dabei sollen zum einen eigene Veränderungserfahrungen und -anforderungen der TeilnehmerInnen zur Sprache kommen. Zum anderen sollen avancierte Techniken des Veränderungsmanagements auf administrativer und kommunikativer Ebene vorgestellt und an Fallbeispielen erläutert sowie geübt werden.
Inhalte sind u.a.:
  • Merkmale von Veränderungsprozessen: Erfolgsfaktoren
  • Veränderung, Motivierung und Führung
  • Veränderung und Angst: Emotionen erkennen und handhaben
  • Veränderung und Stresserleben: Kraftquellen für Veränderungen
  • Veränderung und Organisation: Setzen von Prioritäten
  • Veränderungen kommunizieren: Methoden der Informationspolitik
  • Umgang mit Widerständen und Beharrungstendenzen

Referent/en:Markus Kuchnicak
Termin/e:30.03.2010 +
19.05.2010 (Nr. 19)


 

II. Kommunikation und Kooperation

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Teamentwicklung /
Interdisziplinäre Teamentwicklung

10 Fortbildungspunkte
Gerade in den Handlungsfeldern moderner Krankenhäuser, in denen unter Zeitdruck und mit großer Verantwortung für menschliches Überleben gearbeitet wird, stellt sich eine gelungene Kooperation im Team, sodann auch eine interdisziplinäre Kooperation als dringend erforderlich dar. Andererseits zeigen sich in derartigen Zusammenhängen zugespitzt auch grundlegende Fragestellungen von Kooperation und Kommunikation innerhalb und zwischen den beteiligten Berufsgruppen in ihren unterschiedlichen Rollen, Aufträgen und Selbstverständnissen. (Interdisziplinäre) Teamentwicklung verwendet ein breites Repertoire von Methoden der Supervision, des Konfliktmanagements und der Organisationsentwicklung.

Referent/en:Renate Rieger
Termin/e:13.07.2010 (Nr.20)[EKH]
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"Zuweiserkommunikation" - Kommunikation mit empfehlenden und nicht-empfehlenden niedergelassenen Ärzten - für Chefärzte und Oberärzte

Der überwiegende Anteil unserer Patientinnen und Patienten erreicht unsere Krankenhäuser auf Empfehlung niedergelassener Ärzte. Im Wettbewerb der Gesundheitsanbieter wird damit die Pflege von bestehenden Beziehungen zu niedergelassenen Ärzten wie auch die Überzeugung von bisherigen nicht-empfehlenden niedergelassenen Ärzten eine vordringliche strategische Aufgabe. Da diese Aufgabe insbesondere von den Chefärzten, teilweise von den Oberärzten, wahrgenommen werden muss, ist die Unterstützung der Anstrengungen der Chefärzte auch eine Aufgabenstellung der Akademie. Diese Kompaktveranstaltung versucht, der strategischen Herausforderung der "Zuweiserpflege und -rekrutierung" unterstützend Rechnung zu tragen. Inhalte u.a.: Situation des niedergelassenen Arztes: Wettbewerbsumfeld, Abrechnung in Praxen, Umsatz, Kosten - Kooperationsmodelle zwischen niedergelassenem Arzt und Krankenhaus - Kommunikation mit Nicht-Zuweisern - Zuweisermarketing und Zuweiserbindung. Zum Abschluss des Workshops besteht das Angebot des Vorstandes zum Erfahrungsaustausch und zur Klärung konzernbezogener Fragestellungen.

Referent/en:Lars Bongartz
Termin/e:25.03.2010 (Nr.21) [EKH]
Anmerkung:Weitere Module sind angedacht (auf Anfrage):
Aufbaukurs: Lösungsorientierter Umgang mit bisher Nicht-empfehlenden Ärzten sowie Coaching-Angebot: Stärkung im Umgang mit empfehlenden und nichtempfehlenden niedergelassenen Ärzten
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Moderation von M&M - Konferenzen (Morbidität und Mortalität)

Im Rahmen des Qualitätsmanagements der Krankenhäuser der PGD soll der bestehende interdisziplinäre Fach-Diskurs insbesondere zu besonderen Todesfällen weiter gestärkt werden. M&M-Konferenzen sind in diesem Zusammenhang ein modernes Instrument der gemeinsamen Klärung und stetigen Verbesserung. Der Workshop ist ein Angebot zur Ausbildung von Moderatoren, die mit der Leitung von M&M-Konferenzen beauftragt werden können.

Referent/en:Prof. Dr. Dr. Karl-Heinz Wehkamp
Termin/e:17.06.2010, 15 - 20 Uhr (Nr.22) [EKH]
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Erfolgreiche ärztliche Kommunikation in schwierigen Behandlungssituationen im Klinikalltag

Das Gespräch mit PatientInnen ist ein wesentlicher Bestandteil der ärztlichen Tätigkeit: Anamnese, Aufklärung, erst recht Therapiezieländerungen in der letzten Lebensphase stellen hohe Anforderungen an die kommunikativen und ethischen Kompetenzen von ÄrztInnen.
Eine Vielzahl internationaler Studien zeigt, dass die entsprechenden Fähigkeiten erworben und verbessert werden können. Ein Beispiel hierfür sind beobachtbare Veränderungen der ärztlichen Kommunikation bei der Übermittlung schlechter Nachrichten (breaking bad news). Die positiven Auswirkungen von guter Kommunikation auf die Zufriedenheit der PatientInnen, ihre Bereitschaft zur Kooperation und den Verlauf der Erkrankung ist ebenfalls in vielen Untersuchungen belegt.
Im angebotenen Workshop werden auf innovative Art schwierige Gesprächs- und Entscheidungssituationen behandelt und ein erfolgreiches Umgehen gestärkt. Dabei wird auch auf bereits in der PGD etablierte Modelle zur Entscheidungsfindung mit Patienten und Angehörigen zurückgegriffen.

Referent/en:Dr. Jan Schildmann mit KIM -
Kommunikation und Interaktion in der Medizin,
Günter Tessmer, Dr. Okan Zaba
Termin/e:27.-28.09.2010 (Nr.23)
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Erfolgreiche Kommunikation mit Patienten, Bewohnern und Angehörigen in schwierigen Situationen im Pflegealltag

10 Fortbildungspunkte
(je Seminar)
Pflegende begleiten Menschen in für sie meist schwer erträglichen Lebenssituationen -Situationen, die in ihrer Dynamik auch die Kommunikation plötzlich schwierig machen können. Dazu kommt zumeist ein breites, oft spannungsvolles Feld weiterer handelnder Personen, die beteiligt sind, wie bspw. die mitbetroffenen Angehörigen. Wie schwierige, herausfordernde, infragestellende, konfrontierende Situationen in den dichten Abläufen des Krankenhauses und Pflegeheimes professionell gemeistert werden können, dazu soll es in den Workshops Erfahrungsaustausch, fachliche Inputs und Möglichkeit der Erweiterung der eigenen Handlungsmöglichkeiten geben.

Referent/en:Christa Klemm,
Dr. Matthias Bechem
Termin/e:Klemm: 15.-16.09.2010 (Nr.24)
08.-09.11.2010 (Nr.25)
Dr. Bechem: 04.06.2010 (Nr.26)[EKH] /td>
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"Wenn die Freude Trauer trägt":
Krisen- und Familienbegleitung beim Tod von Neugeborenen/Kleinkindern. Eine interdisziplinäre Herausforderung - für Hebammen, Pflegende, Ärzte, Seelsorger, Sozialarbeiter ...

10 Fortbildungspunkte
Stirbt ein Kind während der Schwangerschaft, bei der Geburt oder kurz danach, brauchen betroffene Eltern hilfreiche Unterstützung in der Akutsituation. Hebammen, Pflegende, Ärzte, Seelsorger, Sozialarbeiter (in den Bereichen Geburtshilfe, Gynäkologie, Neonatologie) sind gefordert, in solch komplexen Betreuungssituationen einfühlsam und kompetent zu begleiten und gleichzeitig einen Umgang mit der eigenen Betroffenheit zu finden.
Inhalte u.a.:
  • Was brauchen die Eltern? Orientierung, Ressourcen und Begleitmöglichkeiten
  • Geburt und Wochenbett bei perinatalem Kindstod
  • Konkrete Handlungsmöglichkeiten zur Gestaltung von Begrüßungs- und Abschiedszeit (im Spital und zu Hause)
  • Nachbetreuung der Familie
  • Bewältigungsstrategien für involvierte Fachpersonen
  • Möglichkeiten der Gestaltung der Abläufe und der Kultur im Krankenhaus

Es ist uns gelungen, die Leiterin der einzigen Fachstelle "Fehlgeburt und perinataler Kindstod", Bern, Franziska Maurer, als Referentin zu gewinnen.

Referent/en:Franziska Maurer
Termin/e:26.-27.08.2010 (Nr.27)
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respectare® - Berühren in Pflege und Therapie

(Basismodul Teil 1)

18 Fortbildungspunkte
(je Seminar)
Respectare® ist ein Konzept zur Förderung von Beziehung und Kommunikation in Gesundheitsberufen und leistet so einen wichtigen Beitrag zu einer erneuerten Kultur der Pflege. Im Zentrum steht die Sensibilisierung für die Wirkungen und Gestaltungsmöglichkeiten menschlicher Berührung. Berührung greift ein in die Intimität der Person und weckt differenziertes sinnliches Erleben. Pflegekräfte werden zu einer Grundhaltung des Respekts angeleitet, den zu Pflegenden gegenüber und ebenso sich selbst gegenüber. Durch einen Perspektivenwechsel lernen sie, sich in den zu Pflegenden zu versetzen. Mit praktischen Methoden von Streichmassage und ritualisierten, respektvollen Berührungsformen erweitern sie ihre Berührungskompetenz. Für die Patienten wie für die Pflegekräfte ist diese Kompetenzerweiterung von großem Gewinn. Als Berührungs- und Beziehungskonzept gewinnt respectare® in der Pflege und Betreuung kranker, sterbender, junger und alter Menschen zunehmend Bedeutung, u. a. in der Kinderheilkunde, in der Onkologie und in der Betreuung von Menschen mit Demenz.
Es ist uns gelungen, A. Berggötz, Begründerin des Konzepts respectare®, für diesen Workshop zu gewinnen.

Referent/en:Annette Berggötz
Termin/e:07.-09.01.2010 (Nr.28)
05.-06.02.2010 (Nr.29)
16.-17.02.2010 (Nr.30)
Anmerkung:Für 2011 sind weitere Termine in Planung.
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respectare® - Abschluss Basismodul (Teil 2) sowie Aufbaumodul
respectare®: "Vom Umgang mit Krisen - eine Schlüsselqualifikation für den Pflegeberuf und für das eigene Leben"

Basismodul (Teil 2)
Respectare® ist ein Konzept zur Förderung von Beziehung und Kommunikation in Gesundheitsberufen. Im Zentrum steht die Sensibilisierung für die Wirkungen und Gestaltungsmöglichkeiten menschlicher Berührung. Als Berührungs- und Beziehungskonzept gewinnt respectare® in der Pflege und Betreuung kranker, sterbender, junger und alter Menschen zunehmend Bedeutung. Es ist uns wieder gelungen, A. Berggötz, Begründerin des Konzepts respectare®, für diesen Workshop zu gewinnen. Im ersten Teil des Workshops wird nun der viel verlangte Abschluss des Basis-Moduls respectare® angeboten. Im zweiten Teil wird dann mit einem Aufbau-Modul eine Erweiterung des Basis-Moduls angeboten:
Mitarbeiter in Gesundheitsberufen sind immer wieder gefordert, Patienten in ihren Krankheits- und damit Krisenzeiten zu begleiten. Das Thema "Berührung" bekommt hier nochmals eine ganz neue Perspektive im Hinblick auf eigenes Berührtsein und Kontakt kommen mit Bedrohlichem; Auch der Blick- und Augenkontakt hat eine große Möglichkeit. Neue Perspektiven in der Begleitung können wahrgenommen werden. Das Seminar arbeitet mit innovativen musischen Methoden und ermöglicht, "Licht ins Dunkel zu bringen". Durch Anleitung und Vermittlung von praktischen respectare®-Berührungserfahrungen besteht die Möglichkeit der Vertiefung und Auffrischung des Gelernten, gleichzeitig auch der Neuerfahrung. Die Übungen dienen der eigenen Entspannung und bewussten Körperwahrnehmung.

Referent/en:Annette Berggötz
Termin/e:02.-03.09.2010 (Nr.31)
04.-05.10.2010 (Nr.76)
15.-16.11.2010 (Nr.77)
Anmerkung:Voraussetzung:
Teilnahme am Basismodul Teil 1
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Menschen mit Demenz - herausforderndes Verhalten im Krankenhausalltag

10 Fortbildungspunkte
(je Seminar)
Krankenhausaufenthalte sind für Menschen mit Demenz häufig sehr belastend und verunsichernd: alles ist fremd, Vorgänge werden nicht verstanden, die Mitwirkung ist demnach erschwert, problematisches Verhalten kann sich verstärken. Das Eingehen auf die besonderen Anforderungen dementiell Erkrankter ist im Klinikalltag meist schwer zu realisieren. In diesem Workshop sollen auf der Grundlage eines personzentrierten Verständnisses von Demenz Kommunikation und Umgang mit Betroffenen im Klinikkontext thematisiert und praktische Handlungshilfen gegeben werden. Vor dem Hintergrund grundlegender Informationen zur personzentrierten Sichtweise soll der Schwerpunkt auch auf problematischem Verhalten von Demenzkranken und Möglichkeiten eines angemessenen Umgangs für Pflegende und Betreuer im Krankenhausbereich liegen.

Referent/en:Christa Klemm,
Christel Schumacher
Termin/e:Schumacher: 06.-07.09.2010 (Nr.32)
Klemm: 29.-30.09.2010 (Nr.33)
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Krisenintervention bei traumatisierten Patienten und Angehörigen, insbesondere in Rettungsstellen und Intensivstationen

8 Fortbildungspunkte
Im Unterschied zum derzeit sehr bekannten Phänomen des PTSD (Posttraumatische Belastungsstörung als Langzeitfolge eines Traumas) erleben Krankenhausmitarbeitende in Rettungsstellen und Intensivstationen ein vielfältiges Spektrum von akuten Belastungsreaktionen auf Krisensituationen, denen Patienten und Angehörige ausgesetzt sein können. Wie mit Menschen nach schweren Verkehrsunfällen, nach Gewalteinwirkung umgehen? Wie mit Eltern nach den Tod ihres Kindes umgehen? Wie können unerwartete und außergewöhnliche Krisenreaktionen verstanden und angemessen begleitet werden?
Dieser kompakte Workshop vermittelt Grundlagen, Praxisbeispiele und Möglichkeiten der Unterstützung und des weiterführenden Umgangs mit traumatisierten Patienten und Angehörigen.

Referent/en:Dr. Matthias Bechem
Termin/e:04.11.2010 (Nr.34) [EKH]
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Gelebte Dienstleistungsorientierung für Mitarbeitende - zunächst in Servicebereichen (einschl. Telefonservice)

Im Wettbewerb der Anbieter gewinnt die erlebte Zuwendung und Dienstleistungsorientierung für Patienten und Bewohner bei der Wahl des Krankenhauses oder Pflegeheimes eine immer größere Rolle. Das diakonische Unternehmen PGD hat vor dem Hintergrund seiner Werte und Überzeugungen eine besondere Chance, hier Profi l zu zeigen. Das für die zweite Jahreshälfte geplante systematische Angebot zur Stärkung der Dienstleistungsorientierung soll die Chancen und Erleichterungen in den Vordergrund stellen, die die personzentrierte Haltung auch für die Mitarbeitenden im Servicebereich selbst mit sich bringt. Das Angebot wird gemeinsam mit den Servicebereichen im 1. Halbjahr 2010 entwickelt.

Referent/en:Markus Kuchnicak,
Christa Klemm
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Termin/e:In Planung (Nr.35) [EKH]
Anmerkung:Durchführung ab 2.HJ 2010,
ggfs. InHouse-Veranstaltung
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Ärztliche Kommunikation im Rahmen der Ärztlichen Weiterbildung (ÄWB)

Das Gespräch mit PatientInnen ist ein wesentlicher Bestandteil der ärztlichen Tätigkeit. Die Anamnese gibt wichtige Hinweise über eine mögliche Erkrankung. Die Aufklärung von PatientInnen über eine Erkrankung, die Behandlungsmöglichkeiten und die Prognose stellt hohe Anforderungen an die kommunikativen Kompetenzen der ärztlichen Gesprächsführung.
Trotz der Bedeutung auch für einen störungsarmen, "ökonomischen" Behandlungsablauf werden Lehr- und Fortbildungsveranstaltungen zum Arzt- Patient- Gespräch in Deutschland selten angeboten. Im Gegensatz dazu sind Kursveranstaltungen zur ärztlichen Gesprächsführung in Nordamerika, Großbritannien oder Skandinavien seit vielen Jahren Bestandteil der ärztlichen Aus- und Weiterbildung.
Die Attraktivität des "Arbeitgebers PGD" soll sich zukünftig auch darin zeigen, etwas "mehr" zu bieten als die Mitbewerber. Für junge Ärzte kann ein "Plus" in dem Angebot liegen, unentgeltlich die Kompetenzen gelingender Kommunikation im ärztlichen Alltag weiter zu entwickeln. (Angebot als Beitrag zum Ärztlichen Weiterbildungsverbund in der PGD)

Referent/en:Dr. Peter Velling,
Günter Tessmer
Termin/e:Auf Anfrage (Nr.36)
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Einführungstage für neue MitarbeiterInnen der PGD

8 Fortbildungspunkte
(je Seminar)
Im Rahmen der Konzeption der PGD zur strategischen Personalentwicklung wird der Begleitung der beruflichen Biographie der MitarbeiterInnen ein hoher Stellenwert beigemessen. Im Rahmen eines (quartalsweise) regelmäßigen Einführungstages für die neu eingestellten MitarbeiterInnen der PGD soll eine Einführung in Geschichte, Grundlagen, Selbstverständnis und Struktur der Paul Gerhardt Diakonie erfolgen. An wesentlichen Beispielen wird aufgezeigt und diskutiert, wie die Paul Gerhardt Diakonie ihren professionellen Anspruch umsetzt: "Werte für unsere Zeit".

Referent/en:Dr. Rainer Wettreck,
Maren Nietzschmann,
Berit Schulze
Termin/e:04.03.2010 (Nr.37)
27.05.2010 (Nr.38)
26.08.2010 (Nr.39)
28.10.2010 (Nr.40)
08.12.2010 (Nr.78)
Anmerkung:4 x jährlich; neue Mitarbeiter werden automatisch eingeladen; es ist keine Anmeldung notwendig!


 

III. Persönlichkeit, Werte, Spiritualität

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Basiskurs Diakonie und diakonische Grundhaltungen

10 Fortbildungspunkte
(je Seminar)
Krankenhäuser und Pflegeheime sind die Orte, an denen sich die elementaren Fragen und Krisen des menschlichen Lebens heute zusammenballen. Ängste der Mitarbeitenden, bedingt durch den gesteigerten Anspannungsgrad, kommen hinzu. Patientenversorgung und auch Mitarbeiterführung sind erfolgreich, insofern sie Halt und Orientierung geben. Werte, Überzeugungen und Rituale sind dabei elementare Bausteine der Gestaltung. Religion lässt sich als besondere Möglichkeit verstehen, Halt und Orientierung zu geben.
Im Workshop werden Impulse gegeben zu einem angemessenen Verständnis von Religion und Diakonie im professionellen Alltag und zu den wesentlichen Elementen religiöser Tradition und Praxis, die der Diakonie ein Profi l geben können.

Referent/en:Dr. Friedrich-Wilhelm Lindemann
Termin/e:09.-10.06.2010 (Nr.41)
16.-17.09.2010 (Nr.42)
23.-24.09.2010 (Nr.43)
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Werteorientierung und diakonische Grundhaltungen für Schulklassen der PGD

Krankenhäuser und Pflegeheime sind die Orte, an denen sich die elementaren Fragen und Krisen des menschlichen Lebens heute zusammenballen. Religion lässt sich als besondere Möglichkeit verstehen, Halt und Orientierung zu geben. Im Angebot für Schulklassen der PGD werden Impulse gegeben zu einem angemessenen Verständnis von Religion und Diakonie im professionellen Alltag und zu den wesentlichen Elementen religiöser Tradition und Praxis, die der Diakonie ein Profil geben können.

Referent/en:N.N.
Termin/e:Auf Anfrage (Nr.44)
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Werteorientierung und -vermittlung in Praxisanleitung und Pflegeausbildung

10 Fortbildungspunkte
Ethik ist trotz aller Betonung ihrer Wichtigkeit, Querschnittbedeutung und Integrationskraft in der Ausbildung zumeist ein Randthema geblieben. Dabei sind "Fürsorge und Selbstsorge als ethische Grundorientierungen der Pflege" (M. Rabe) erforderlich, um professionelles pflegerisches Handeln langfristig zu orientieren und zu motivieren, und gerade durch die Reflexion auf ihre eigenen werteorientierten Grundhaltungen gewinnt Pflege auch interdisziplinär Handlungsmöglichkeit und Argumentationskraft. Hier haben Schule und Ausbildung eine besondere Verantwortung und Chance.
Der Workshop reflektiert die unterrichtlichen und praxisanleitenden Erfahrungen und Spannungsfelder, in denen sich wertorientiertes pflegerisches Handeln im modernen Krankenhaus- und Pflegealltag befindet, macht konkrete curriculare Vorschläge zur angemessenen Vermittlung von Ethik in der Pflegeausbildung, zeigt, wie ethische Prinzipien wie Würde, Autonomie und Verantwortung praxisbezogen unterrichtet werden können, und gibt Hilfestellung zur ethischen Aufarbeitung von Fallbeispielen in der Pflege.

Referent/en:Dr. Marianne Rabe
Termin/e:10.-11.06.2010 (Nr.45)
Anmerkung:Für Lehrer und Praxisanleiter
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Work-Life-Balance und Stressbewältigung - Wege aus dem Stress durch positive Selbstmotivation

Hoch anspruchsvolle Arbeit mit anvertrauten Menschen in einem Arbeitsumfeld, in dem der Anspannungsgrad weiter steigt, kann nur gelingen, wenn es eine Balance zwischen Arbeit und Leben gibt. Wer für andere sorgen will, muss auch die eigenen Energiequellen wieder auffüllen. In dem Workshop sollen einerseits hilfreiche Impulse zur erfolgreichen Bewältigung schwieriger Arbeitssituationen angeboten werden, andererseits Anregungen zur Umsetzung einer persönlichen Kultur der Work-Life-Balance, die die persönlichen Kraftquellen und langfristig motivierenden Lebensdimensionen noch besser erschließt.

Referent/en:Renate Rieger,
Anna-Margarete Krätschell,
Marita Warner
Termin/e:Rieger: 04.-05.05.2010 (Nr.46),
08.-09.2010 (Nr.74),
30.09.-01.10.2010 (Nr.47)
Krätschell: 16.-17.03.2010 (Nr.48)
Warner: 14.-15.06.2010 (Nr.49),
11.-12.10.2010 (Nr.50)
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Zeitmanagement / Selbstmanagement

Wie kann ich meine Arbeitsaufgaben und meine Zeit realistisch einteilen? Wie verläuft mein Tag? Wie kann ich am Ende des Tages Bilanz ziehen? Wie werden aus meinen Gedanken und Vorhaben fruchtbare Ideen? - Die Perspektive des Zeit- und Selbstmanagements sieht auf die Strukturierung der Arbeit, bspw. auf Möglichkeiten von Vereinfachungen, die Unterscheidung dringlicher Tätigkeiten, die Delegation und Kooperation, die Gestaltung von Pausen. Selbst- und Zeitmanagement bedeutet, die eigene Arbeit und Zeit wieder weitmöglich zu steuern, statt sich von ihr beherrschen zu lassen. Viel Zeit verpufft auch, wenn gemeinsame Ziele, Planungen, Strukturierungen, Prioritäten und Übersichten verloren gehen, hier lassen sich Lösungen besser gemeinsam finden.
Der Workshop gibt Gelegenheit, über die eigene und die gemeinsame Arbeitspraxis nachzudenken und die Spielräume stärker zu nutzen, die im eigenen Wirkungsfeld liegen. Vermittelt werden Methoden und Techniken, die helfen, das Tagesgeschäft besser zu bewältigen, längerfristige Pläne zielstrebiger zu verwirklichen und die persönliche Arbeitsweise zu optimieren.

Referent/en:Renate Rieger,
Marita Warner
Termin/e:Rieger: 29.06.-30.06.2010 (Nr.75),
01.-02.07.2010 (Nr.51)
Warner: 19.-20.07.2010 (Nr.52)
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Kraft schöpfen, um zu heilen: Einkehrtage für Mitarbeitende

Die Jahresmitte ist eine gute Zeit, Kraft zu schöpfen und Freude und Hoffnung zu beleben. In bestimmten Momenten tut es gut, im täglichen Tuninnezuhalten. Was steht hinter meinem Tun? Wie kann ich mehr sein, der ich bin? Worauf habe ich mein Leben ausgerichtet? Welche Hoffnung habe ich? Einkehrtage, Rüstzeiten, Besinnungstage sind Tage der Ruhe und der inneren Einkehr. Sie helfen, dem eigenen Sein wieder auf die Spur zu kommen und es zu vertiefen. Angebote für Entspannung und Meditation, Gespräche, spirituelle Impulse dienen der Inspiration und wollen bei der (Neu-)Orientierung helfen. Ziel von Einkehrtagen ist die Stärkung für Körper, Seele und Geist.

Referent/en:Anna-Margarete Krätschell,
Anne Waterstraat
Termin/e:15.-16.06.2010 (Nr.53)
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"Begegnung als Kraftquelle". Gesprächserfahrungen und Gesprächsführung für ehrenamtliche Besuchsdienste im Krankenhaus

Ehrenamtliche Besuchsdienste übernehmen in den Einrichtungen der Paul Gerhardt Diakonie täglich wichtige Verantwortung. Die menschliche Begleitung und die spirituelle Bereicherung des Krankenhaus- und Heimalltags sind von großer Bedeutung. Sich auf die unvorhersehbaren und oft krisenhaften Situationen am Krankenbett einzulassen, sich einem fremden Menschen offen zuzuwenden und ihn im Gespräch feinfühlig zu begleiten, ist eine hohe Herausforderung. Dieser Workshop soll dazu beitragen, eigene Gesprächserfahrungen zu refl ektieren und die Möglichkeiten der eigenen Gesprächsführung zu erweitern. Dabei kann sich die Begegnung auch als Bereicherung und Kraftquelle zeigen.
Um ausdrücklich auch berufstätigen Ehrenamtlichen die Teilnahme zu ermöglichen, findet dieser Workshop an einem Wochenende statt.

Referent/en:Anne Waterstraat
Termin/e:06.-07.11.2010 (Nr.54)


 

IV. Diakonische Entwicklungsfelder

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Grundlagenprogramm Ethikberatung: Basiskurs

10 Fortbildungspunkte
(je Seminar)
Die Ethische Fallbesprechung ist ein Beratungsangebot für Mitarbeitende, Patienten und Angehörige in ethisch schwierigen Situationen während der medizinischen und pflegerischen Therapie. Die Möglichkeiten der modernen Medizin werfen für alle an der Behandlung und Pflege beteiligten Personen (einschließlich Angehörige) ethische Entscheidungskonflikte auf. Dabei ist die wichtigste Frage, welche Maßnahmen für die betroffenen Patientinnen und Patienten vor dem Hintergrund ihrer individuellen Wertüberzeugungen am besten sind.
Die Paul Gerhardt Diakonie stärkt im Zuge ihres Ethikprozesses die Kompetenz der Ethikkomitees und die Möglichkeiten der Ethikberatung in den Einrichtungen. In diesem Zusammenhang schafft der Basiskurs die Grundlagen für gemeinsame interdisziplinäre Arbeit im Komitee - und für erste Schritte in gemeinsame Fallberatungen.

Referent/en:Prof. Dr. Helen Kohlen
Termin/e:03.-04.03.2010 (Nr.55),
03.-04.11.2010 (Nr.56)
Anmerkung:Ein Aufbaukurs sowie ein Kurs zur Leitungsverantwortung in Ethikkomitees werden folgen.
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Grundlagen: Ethik in der Altenpflege - für Ethikbeauftragte und Leitungen der Pflegeeinrichtungen

10 Fortbildungspunkte
Ethische Fragen in der Altenpflege und das Finden verantwortbarer Wege in schwierigen Situationen rücken zunehmend in das Bewusstsein von Mitarbeitenden, aber auch von Angehörigen sowie einer interessierten Öffentlichkeit.
Anknüpfend an eigene Erfahrungen sollen im Workshop Konzepte der Ethikberatung erprobt werden. Ein weiterer Gegenstand einer gemeinsamen Auseinandersetzung ist die Arbeit klinischer Ethikkomitees für die Altenpflege - unter der Perspektive der Einrichtung eines Ethikkomitees für das Geschäftsfeld "Senioren und Pflege".

Referent/en:Prof. Dr. Helen Kohlen
Termin/e:23.-24.09.2010 (Nr.57)
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Umdenken: Umsetzung des Hospizgedankens in Pflege und Medizin - Stärkung der Abschiedskultur PGD

8 Fortbildungspunkte
Das Sterben im Krankenhaus bleibt trotz vielfältiger Bemühungen oft vom Rahmen, den Vorgaben und Rhythmen der Gesundheitsinstitution geprägt. Der hospizliche Ansatz dagegen geht davon aus, dass in der Sterbephase den persönlichen und privaten Bedürfnissen Vorrang vor der Institution eingeräumt werden sollte. Wie dieser und weitere Impulse der Hospizarbeit dann, wenn ein Sterben doch unvermeidbar im Krankenhaus stattfindet, im Krankenhaus besser umgesetzt werden könnten, und wie die bestehende Abschiedskultur verstärkt an hospizlichen Kriterien weiter entwickelt werden könnte, ist Gegenstand des Workshops. Das Angebot versteht sich auch als ein Beitrag dahin, eine hospizorientierte Betreuung sterbender Patienten "Hand in Hand" zwischen Krankenhaus, Häuslichkeit und Hospiz zu ermöglichen.

Referent/en:Günter Tessmer,
Wolfgang Weiß
Termin/e:21.102010 (Nr.58) [EKH]
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Sterbebegleitung - Angebot für MitarbeiterInnen des Paul Gerhardt Stifts, Wittenberg

10 Fortbildungspunkte
"Jeder, der geht, belehrt uns ein wenig über uns selber. Kostbarster Unterricht an den Sterbebetten. Alle Spiegel so klar wie ein See nach großem Regen, ehe der dunstige Tag die Bilder wieder verwischt." (Hilde Domin)
Der Kurs Sterbebegleitung möchte Mitarbeitenden verstärkt Verstehens-,Sprach- und Handlungsmöglichkeiten mitgeben, um Menschen in der existentiellen Situation des Sterbens sicherer und befriedigender begleiten zu können.
Themenbereiche sind u.a.:
  • Erfahrungen mit Tod und Sterben
  • Sterben in der Institution Krankenhaus/Pflegeheim
  • Sterbephasen und Bedürfnisse Sterbender
  • Wahrnehmung und Kommunikation
  • Nähe und Distanz
  • Spirituelle Anregungen, religiöse Hoffnungen und Sprachformen, Rituale als Teil der Abschiedskultur


Referent/en:N.N.
Termin/e:18.-19.02.2010 (Nr.59)
Anmerkung:Dieser Kurs ist für MitarbeiterInnen des Paul Gerhardt Stifts, Wittenberg, geplant.
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Sterbebegleitung - offenes Angebot für MitarbeiterInnen der PGD

10 Fortbildungspunkte
Im Alltag in Klinik und Heim sind Mitarbeitende aller Professionen immer wieder konfrontiert mit Sterben, Abschiednehmen und Tod. Sterben ist nicht gleich sterben - der langersehnte Tod unterscheidet sich vom plötzlichen; Sterben ist verschieden in einer Atmosphäre, wo ich mich gehalten und geborgen fühle oder vergessen und verlassen. Auf der Intensivstation stirbt man anders als im Heim. Und ein demenzkranker Mensch erlebt sein Sterben anders als ein sterbenskranker junger Mensch. Im Kurs wollen wir uns unseren Umgang mit Sterbenden bewusst machen und gute Haltungen vertiefen. In den etwa 16 Doppelstunden wird u.a. Thema sein: Wie unterschiedlich ist Sterben? Wie nehmen wir Sterbende wahr? Wie können wir mit ihnen gut kommunizieren? Gibt es ein spirituelles Ohr? Ist der Tod Freund oder Feind? Welche Prozesse durchläuft der sterbende Mensch? Und welche die An- und Zugehörigen? Wie halten wir's mit der Wahrheit am Sterbebett? Wie und wo gestalten wir Abschiede? Wo bleibe ich mit meinen Kräften? In dem Kurs arbeiten wir erfahrungsbezogen, praxis- und bedarfsorientiert in Kleingruppen und im Plenum, ernsthaft und humorvoll.

Referent/en:Geertje-Froken Bolle,
Waltraud Friedewald,
Regine Lünstroth,
Wolfgang Weiß
Termin/e:14.-15.09.2010 (Nr.60)
22.-23.02.2011
Anmerkung:Teilnahme an beiden Terminen notwendig.
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Beratung zur Patientenverfügung gemäß Standards AEM

8 Fortbildungspunkte
Nicht erst mit der neuen Gesetzgebung im Sommer 2009 erlebt die Nachfrage nach Patientenverfügungen einen Aufschwung. An vielen Stellen sind Patientenverfügungen auch im Krankenhaus ein wertvolles Instrument der Orientierung zwischen Patient und Betreuerteam, bspw. vor eingreifenden Operationen. Von daher nimmt der Bedarf nach guter Beratung bei Patientenverfügungen auch in unseren Einrichtungen zu. Die Standards der Akademie für Ethik in der Medizin (AEM) geben dazu eine gute Hilfestellung.
Dieser Workshop ist für die Mitarbeitenden aus Sozialdienst, Seelsorge, Ethik, Medizin und Pflege gedacht, die bereits jetzt zu Patientenverfügungen beraten und in ihrer Beratungspraxis Austausch, Unterstützung und Fortbildung nach neuem Recht suchen.

Referent/en:Dr. Arnd T. May
Termin/e:24.11.2010 (Nr.61) [EKH]
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Schritte zu einer Seelsorgekonzeption für die Paul Gerhardt Diakonie - Workshop mit den PfarrerInnen und Diakonen in den Einrichtungen der Paul Gerhardt Diakonie

Im Zusammenhang der Weiterentwicklung der diakonischen Identität der Einrichtungen der PGD kommt den PfarrerInnen und Diakonen eine besondere Rolle zu. Dies in einer Zeit, in der bereits eine große Vielfalt an Erwartungen im Tätigkeitsfeld "Seelsorge" entstanden ist - zusätzlich zu den angestammten Aufgaben der Seelsorge an Patienten und Mitarbeitern, in Andachten und Gottesdiensten. Wie diese Aufgabenstellungen ermöglicht, gestärkt, profiliert - und mit der diakonischen Entwicklung der Einrichtungen der PGD und auch der Ev. Kirche gut abgestimmt werden können, ist Hintergrund dieser Folge von Workshops.

Referent/en:Elisabeth Fernkorn
Termin/e:12.-14.01.2010 (Nr.62)
weiterer Termin ggfs. nach Vereinbarung
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Tagung für die MitarbeiterInnen in der PGD, die Mitglieder im Ev. Diakonieverein Zehlendorf sind

8 Fortbildungspunkte
In der PGD gibt es eine Vielzahl von Pflegenden, die Mitglieder im Ev. Diakonieverein Zehlendorf sind. Welche Erfahrungen machen die Mitglieder dieser diakonischen Gemeinschaft in der Paul Gerhardt Diakonie mit ihrer besonderen Identität? Welche Chancen und Aufgabenstellungen sehen sie für sich zukünftig in unserem Konzern, der sein diakonisches Profil weiter konturieren möchte? Diesen und weiteren Fragen soll eine gemeinsame Tagung in der Paul Gerhardt Diakonie-Akademie nachgehen.

Referent/en:Oberin Constanze Schlecht,
Schwester Heike Lohmann,
Dr. Rainer Wettreck
Termin/e:29.10.2010 (Nr.63)
Anmerkung:Anreise wahrscheinlich mit Bus aus Berlin-Spandau


 

V. Weiterführende Angebote

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 od. 
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 od. 
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EDV-Kurse - MS Office (sowie PGD-spezifische Anforderungen/Vorlagen)

8 Fortbildungspunkte
(je Seminar)
Die EDV-Schulungen werden sich auf die MS Office-Anwendungen konzentrieren, in denen Mitarbeitende oftmals persönliche Aufbaubedarfe sehen. Neben den allgemeinen Kenntnissen werden hilfreiche PGD-spezifische Hintergrundinformationen und eine Einweisung in den Umgang mit den in der Paul Gerhardt Diakonie verwendeten Vorlagen vermittelt.
Wir planen die Umsetzung von drei Veranstaltungen, die Grundlagenund fortgeschrittene Kenntnisse zu den drei gebräuchlichsten MS Office Anwendungen vermitteln (MS Word, MS Excel, MS PowerPoint).

Referent/en:N.N.
Termin/e:in Planung
Word (Nr.64)
Excel (Nr.65)
PowerPoint (Nr.66)
Anmerkung:Programm später hier abrufbar.
Bitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung an, für welche der MS Office Schulung(en) Sie sich interessieren und ob Sie eine Grundlagen- oder Fortgeschrittenenschulung benötigen.
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Erfolgreiches Projektmanagement

8 Fortbildungspunkte
Fähigkeiten, ein Projekt zu leiten und verantwortlich zu gestalten sind heute fast in jedem Beruf notwendig.
Folgende Themen sind u.a. von Bedeutung:
  • Projekte erfolgreich starten
  • Projektstruktur und -organisation, Projektplanung und -steuerung
  • Dokumentation und Präsentation
  • Menschen in Projekten (Teamrollen, Kommunikation und Regeln)
  • Projekte als Veränderungsprozesse und ihre Dynamik
Kompakt werden Grundlagen des Projektmanagements vermittelt.

Referent/en:Marita Warner
Termin/e:30.11.2010 (Nr.67) [EKH]
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Professionelles Sekretariat

Unter dem Stichwort "professionelles Sekretariat" unterstützt diese Workshopreihe in drei aktuellen Kompetenzfeldern (die drei Workshoptage können auch einzeln gebucht werden).
1. Selbst-, Zeitmanagement und Arbeitsorganisation: In einer Zeit, in der Zeitressourcen immer knapper werden, stellt sich vielen die Frage, wie sie ihre tägliche Aufgabenfl ut bewältigen sollen. Ein Termin jagt den andern, der Tisch liegt voller unerledigter Arbeiten. Wer effizient und effektiv sein will, der kann auf Techniken des Selbstmanagement nicht mehr verzichten. (Nr.68)
2. Kommunikation und Persönlichkeit: Die Entwicklung der sprachlichen Kompetenzen wird nachhaltig unterstützt. Ausdruck und Selbstsicherheit in Gesprächen werden verbessert, Souveränität in der Kommunikation, auch in Konfliktsituatuionen gestärkt. Sie üben auch anhand von Rollenspielen. (Nr.69)
3. Herausforderungen in schwierigen Zeiten: Unternehmen durchlaufen immer wieder Phasen, die auch an die Sekretärin besondere Anforderungen stellt. Sie steht als Informantin und Mittlerin zwischen ihrem Chef und Mitarbeitern/Patienten etc.. Gerade in Zeiten enormer Veränderungen ist es ihre Aufgabe professionell zu handeln und zu kommunizieren. (folgt in 2011) Vorraussetzung: Teilnahme am Seminar Nr. 68

Referent/en:Hannelore Fritz
Termin/e:08.06.2010 (Nr.68) [EKH]
01.10.2010 (Nr.69) [EKH]
Anmerkung:Die Schulung wird insgesamt 3 Tage umfassen (2 Tage in 2010, 1 Tag in 2011); die drei Workshoptage können auch einzeln gebucht werden
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Von der Theorie zur Praxis: Anforderungen an die Ernährung von speziellen Zielgruppen - für Köche und Diätassistenten in medizinischen Einrichtungen

Der Workshop für die Köche und DiätassistentInnen in unseren medizinischen Einrichtungen zielt auf die Vermittlung von Spezial- und Hintergrundwissen zur Ernährung bei dementiell erkrankten Patienten, onkologischen Patienten und Patienten mit offenen Wunden. Es werden ernährungsbezogene Grundlagen zu den betreffenden Krankheitsbildern vermittelt.
Unter Einbeziehung des Expertenstandards Ernährungsmanagement werden Wege aufgezeigt, die Patienten bedürfnis- und bedarfsgerecht zu verpflegen.

Referent/en:Mona Schöffler
Termin/e:In Planung gemäß Absprache mit den Beteiligten (Nr.70)
Kontakt
Paul Gerhardt Diakonie - Akademie
Bugenhagenhaus
Kirchplatz 9
06886 Lutherstadt Wittenberg

Tel.: 03491 628047
E-Mail
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