Programm

085

3-Minuten zur professionellen Deeskalation: ProDeMa® - Umgang mit Gewalt und Aggression im Pflege- und Medizinalltag

Termin(e)
Mi. 27.11.2019 - Do. 28.11.2019
Referent(en)
  • Gerd Weissenberger
Ort
Anmerkungen
  • 10 Fortbildungspunkte
  • Ärztekammer-Punkte beantragt
Im Verlauf jeder Krankheit gibt es Phasen, in denen Aggression entstehen kann. Ängste, Autonomie- und Selbstwertverluste, Existenzsorgen, persönliche Krisen, Schmerzen oder Wut können Patienten so sehr belasten, dass sie möglicherweise schon auf Kleinigkeiten (z. B. den Hinweis auf Stationsregeln oder ärztliche Anordnungen) aggressiv reagieren. Die Bewältigung von aggressiven Situationen und der Umgang mit angespannten Patienten gehören deshalb leider immer wieder zum Arbeitsalltag in Krankenhaus und Pflegeheim. Mitarbeitende berichten von Beschimpfungen seitens der Patienten, in Ausnahmefällen auch von aggressiven Ausbrüchen oder gewalttätigen Angriffen. Beim professionellen Deeskalationsmanagement (ProDeMa®) in 3 Minuten geht es darum, in der Akutsituation die Entstehung von Aggression zu verhindern oder wenigstens zu vermindern und mit angespannten Situationen sowie mit aggressiven Patienten deeskalierend umzugehen. Wissen und Kompetenz in dieser Thematik sind aus Verantwortung für das Wohl der Patienten, aber auch für die eigene Gesundheit notwendig. Möglichkeiten des professionellen Umgangs mit Gewalt und Aggression werden von dem ausgewiesenen Dozenten des Instituts für Professionelles Deeskalationsmanagement (ProDeMa®) für den Medizin- und Pflegealltag erläutert und eingeübt.

Inhalte u. a.:
- Verhinderung der Entstehung von Gewalt und Aggression
- Veränderung der Sichtweisen und Interpretationen aggressiver Verhaltensweisen
- Verständnis der Ursachen und Beweggründe aggressiver Verhaltensweisen
- Kommunikative Deeskalationstechniken im direkten Umgang mit hochgespannten Patienten / Situationstraining

Zielgruppen: Führungskräfte und Mitarbeitende aus allen Bereichen

Kursgebühr: für Mitarbeitende der PGD gAG ohne Seminargebühren